Diagnose

  • Anamnese eines vorangegangenen Infekts (oft nicht zielführend)
  • Die Laboruntersuchung des Blutes zeigt unspezifische Veränderungen: Entzündungszeichen; antinukleärer Antikörper und Rheumafaktoren fehlen. Sie dient somit in erster Linie der Verdachtserhärtung durch Ausschluss anderer Ursachen.
  • Der Nachweis von HLA-B27 erhärtet die Verdachtsdiagnose weiter, ist aber im Einzelfall keineswegs beweisend, da auch etwa 8 % der gesunden Bevölkerung dieses Merkmal tragen.
  • Ein Urethralabstrich oder Zervixabstrich mit Untersuchung auf Chlamydien und Mykoplasmen soll auch bei diesbezüglich beschwerdefreien Patienten durchgeführt werden. Der entsprechende Nachweis erfolgt mittels Erregerkultur oder PCR. Nicht zielführend ist eine alleinige Chlamydien-Serologie. Dagegen ist eine Titerbestimmung der Salmonellen-, Campylobacter und Yersinien-Antikörper in allen Fällen angezeigt.
  • Röntgen und Magnetresonanztomographie der betroffenen Gelenke

Bei HLA-B27-positiven Patienten sollen Erkrankungen wie ein Morbus BechterewMorbus Crohn oder eine Colitis ulcerosa ausgeschlossen werden, da auch dort dieses Genvermehrt ausgeprägt ist.

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