MorbusReiter
Costochondritis

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Ich schreibe hier über die Costochondritis in Bezug auf die reaktive Arthritis. Also wie ich die Costochondritis erlebe. Ich wusste lange Zeit nicht was der Auslöser meiner Brustbeinschmerzen war. Mittlerweile sind meine Ärzte und ich uns ziemlich sicher, dass es sich um das kostosternale Syndrom (Costochondritis) handelt. Die Costochondritis, fälschlicherweise auch gerne auch als „Tietze-Syndrom" bezeichnet, ist sehr selten und tritt häufig bei systemischen Krankheiten wie dem Morbus Reiter auf. Um ganz sicherzugehen werde ich in den nächsten Wochen, sobald ich einen Termin bekomme, eine Szintigrafie machen lassen.

Die hier geschriebenen Informationen sind von mir im Internet gesammelt oder reine Erfahrungswerte. Sie ersetzen in KEINEM Fall den Besuch beim Arzt!!

Die Costochondritis kann Schmerzen verursachen wie ich sie vorher noch nicht kannte. Man hat das Gefühl es wird einem ein Messer in die Brust gerammt. Bei mir spielt sich das Ganze meist auf der linken, also auf der aktiven Herzseite ab. Die Costochondritis ist eine gutartige Entzündung der Knorpel zwischen Brustbein und Rippen, welche starke bis sehr starke Schmerzen verursachen kann. Die entzündeten Stellen sind nicht geschwollen, aber druckempfindlich. Wobei ich sagen muss, dass ich die meiste Zeit, also wenn der Schmerz erträglich ist, eher auf Druck reagiere als wenn ich diese heftigen schmerzhaften Episoden habe.

Während dieser starken Schmerzphasen wechseln die Schmerzen intervallweise, ich möchte sagen etwa im Minutentakt, von sehr stark bis unerträglich. Dies kann sich über Stunden oder Tage hinziehen, meist aber nicht länger als 4 Tage. In der Regel geht man davon aus, dass die Costochondritis nach 6-8 Wochen ausklingt. Das ist die Regel, aber es gibt eben auch Ausnahmen. Ich bin mittlerweile schon seit über einem Jahr stolzer „Besitzer" und habe keine Lust mehr. Es ist möglich, dass es Episoden in Abständen von bis zu mehreren Jahren gibt. Was die Schmerzbekämpfung angeht muss wohl jeder für sich selbst das richtige Medikament finden, bzw. sich mit seinem Arzt beratschlagen. Meine Medikation während der akuten Phasen könnte wohl einen Elefanten außer Gefecht setzen.

Bei mir wirksame Medikamente sind NSAR (Diclofenac in rauhen Mengen) und Valoron (Tilidin ab 300 mg). Ich werde zurzeit auch ambulant in einem ansässigen Krankenhaus behandelt, wo mir zur Schmerzmodulation Amitryptilin für die Nacht empfohlen wurde.Allerdings werde ich bei dem nächsten Schmerzschub den Notarzt kommen lassen und mir Morphium spritzen lassen. Lidocain lokal soll auch schnelle Hilfe bringen.

BITTE BEACHTEN:

DIES HIER SIND ALLES GESAMMELTE INFORMATIONEN UND ERFAHRUNGEN, SONST NICHTS. GEHT ZUM ARZT, SUCHT EINEN SPEZIALISTEN AUF.

Ich würde mich freuen wenn ihr mir helft meine Webseite bekannter zu machen.danke!
 

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Montag, 26. September 2016.

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